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Wo ich sonst noch schreibe und spiele

Donnerstag, 24. November 2016

15:00 Vor der Haustür gefunden dieses Betty-Bossi-Sandwichwrapzeugs. Was ist da drin?

  • Emulgator E 471
  • Backtriebmittel E 450, E500
  • Säuerungsmittel E 296
  • Poulet aus Brasilien
  • Säuerungsmittel E 260
  • nicht näher spezifierte Gewürze = normalerweise Glutamat, damit die Sache Geschmack hat

Das mal alles googeln. Auf jeden Fall eine Allergienbombe, wenn man sich täglich mit solchem Zeugs ernährt. Ich bin überzeugt, viele Empfindlichkeiten, die heute Gluten zugeschrieben werden, stammen in Wahrheit von solch industriell aufgepimptem Zeugs. Setzt man Gluten ab, isst man automatisch all diese Sachen nämlich nicht mehr mit. Und die Empfindlichkeit ist vorbei…

Freitag, 7. März 2015

13:30 ein neues Rezept gefunden für Bohnen Sechuan.

  • Grüne Bohnen 3 Min. fritieren, abtropfen
  • Knoblauch Ingwer Zwiebel alles fein gehackt 30 Sekunden in den Wok
  • Dunkle Sojasouce, Zucker, schwarze Bohnensauce, vielleicht noch ein paar fermentierte helle Sojabohnen, Chiliöl, Reiswein, Wasser alles zusammen beigeben, nochmals 30 Sekunden
  • Bohnen drunter rühren, heiss servieren

War ganz grossartig. Buch aus der Stadtbibliothek, Ken Hom, La vraie cuisine chinoise toute simple. 40 Rezepte typischer Gerichte, kulinarisch weit über den hiesigen Büffet- und Süsssauerchinesen, scheinbar schafft er es ohne die omnipräsenten Fertigprodukte, Glutamat las ich auch nirgends, und doch ist vieles fast banal, aber diese Banalitäten habens in sich, wie das Beispiel zeigt.

Muss ich unbedingt machen am Nachbarschaftsessen, halt einen Fritierwok vorsehen.

Mittwoch, 5. März 2015

11:45 muss langsam ein Menü überlegen für die nächste Nachbarschaftseinladung, so per Ende Monat?

  • Hühnerfüsse ohne Knochen, marinierte - kann 2-3 Tage vorher gemacht werden, Aufwand 1 Std.
  • gedämpftes Huhn, am Liebsten nur Schenkel. Rest einfrieren? - muss am Vortag gemacht werden
  • Rettich-Karotten-Salat
  • Kutteln-Hühnermagen in Scheiben - 2 Tage vorher machen, Aufwand 1 Std.
  • Schweineohrenpastete - 2 Tage vorher machen, Aufwand 30 Min.
  • Quallensalat - noch nie gemacht, muss schauen
  • Nudelsuppe - Nudeln selber machen - am Vortag machen, Aufwand 1 Std.

das langt wahrscheinlich. Sechs kalte Plättchen, eine Suppe, selbstgemachte Nudeln - allenfalls noch die Schweinebäuche und -Pastete? Bisschen viel Schwein, vielleicht? Aber man muss ja nicht alles und nicht von allem essen. Und es müssen Resten bleiben, das gehört sich so. Also vielleicht noch ein Dampfbrötchen vorsehen? Und noch ein einfacher Salat (Gurken!).

Aufwand: den ganzen Vortag rechnen. Salate am Mittag anmachen. Vielleicht noch Mapo Tofu vorsehen, das geht ja einfach. Aufwand: 20 Minuten.

Mittwoch, 18. Februar 2015

09:00 Ein Poulet gedämpft. Poulet gut einsalzen, 15 Min. ruhen lassen. Wasser mit Zimtstange, Sternanis, Nelke aufsetzen, eine gute Stunde dämpfen (waren fast 90 Min., vielleicht zu viel). Sud ergibt Stock für die Küche.

Öl von vorgestern: erste Variante weniger gelungen als die spätere, aber sie ist mit mehr Öl gemacht, also schlechteres Chili-Verhältnis. Generell beide nicht scharf genug, finde ich. Aber die Farbe und Konsistenz stimmt, beim späteren noch schöner als beim ersten.

Dienstag, 17. Februar 2015

06:30 Das Chiliöl ist im zweiten Anlauf geglückt. Unter dreimal die gebratenen Chili in das heisse Öl geben, beim ersten Mal noch Gewürze dabei, Frühlingszwiebeln und Ingwer, am Schluss Chicken Stock. Jetzt kann ich die Würze zu varieren beginnen.

Heute mache ich vielleicht die Dang Dang Nudeln oder wie sie heissen: http://youtu.be/v_0Oq4Y4u_U

Montag, 16. Februar 2015

09:10 kann es kaum erwarten, die Esserfahrungen meiner beiden Wien-Wochen im Januar und jetzt wieder im Februar in der Küche umzusetzen. D

  • Das Chiliöl ist extrem schwierig, weil hier die Details zählen, da werde ich wohl einige Dutzend Versuche brauchen, bis ich mich nicht mehr schämen muss vor dieser chinesischen Wirtin, die mich skeptisch angeschaut hat, als ich auf ihre Frage “und wie machen Sie das Öl” meine auf Youtube abgeschaute Technik skizziert habe. “Das ist ganz falsch” - und dann gab sie mir den wichtigen Hinweis (das heisse Öl über die Chili giessen) mit dem Zusatz “Das ist sehr schwierig” - das Video bestätigt das http://youtu.be/97D69SLxE-E

10:50 transkript des Rezeptes von Youtube ab 3:11 wo das Öl erhitzt wird: Rapsöl erhitzen und auf 160 Grad abkühlen lassen, Ginger und Lauchzwiebeln beigeben und mitkochen, dann die Gewürze und einige Zeit erhitzen, um die Aromen zu lösen. Verbranntes Gemüse entfernen. Auf 120 Grad abkühlen lassen. Die erste Portion Chili in das heisse Öl schütten. Es sollte der Chili leicht verbrannt werden, aber nicht schwarz. Wenn das Öl unter 100 Grad abgekühlt ist, die zweite Portion Chili beigeben. Rühren, das verbrannte Aroma ist wichtig. Wenn das Öl weiter abgekühlt ist, die dritte Portion beigeben und den am Vortag vorbereiteten Stock (eine ungenannte Bouillon, Huhn?). Über Nacht ruhen lassen. Dabei erst entsteht auch die rote Farbe.

14:00 jetzt habe ich es gemacht, aber natürlich nicht nachgeschaut. Error: erste Schwelle habe ich 160 Grad gemacht statt 120, zweite 120 statt unter 100. Ginger und Lauchzwiebel nicht dabei. Am besten mache ich grad nochmals eine Portion zum Vergleich.

Montag, 2. Februar 2015

10:45 habe nochmals eine Woche Wien organisiert, ab 9. bis 14. Februar, Mo - Sa. 110 Franken Hotel, in der Nähe vom Praterstern, ein alter Kasten mit riesigen Räumen und sogar *** 3 Sternen.

Rezept für Black Bean Sauce gefunden, wird für meine Küche immer wichtiger, je Szechuan. http://www.chinasichuanfood.com/black-bean-sauce-homemade-spicy-version/

Samstag, 24, Januar 2015

17:55 muss mir doch schnell kurz vergegenwärtigen, wie die verschiedenen Sechuan- und sonstigen Chinaspeisen angemacht waren.

Mapu Tofu

rotes Öl. Also Chili (2 Stück), schwarze Bohnen, die müssen aber zerhackt oder zerstampft sein, Zwiebelgrün, dann extrem viele Aromen, wohl Sternanis Zimt Fenchel. Hackfleisch. Letzteres vielleicht in Soja separat vorbereitet.

Seetangsalat

Da war Knoblauch dran, Sesamsamen, Sojasauce, wohl auch Essig und ganz sicher Öl. Sehr intensiv im Geschmack wars.

Hühnerfüsse

da muss ich sicher nachschauen, sollen scheints etwa vier Arbeitsgänge sein, inkl. in Sauce kochen, dann anmachen mit Essig

Schweinsohrensalat

die waren in einer leichten Sojasauce, vielleicht die zuckrige.

Innereien gemischt

ebenfalls in Sojasauce, aber dunkler, schwerer, scharf

Freitag, 23. Januar 2015

05:40 in Wien, chinesisch essen am Mittag, chinesisch essen am Abend. Einzig gestern habe ich mal Pause gemacht und ein Sandwich gegessen, weil ich Platz für diese arabischen Süssigkeiten brauchte. Die werden hier in einer sehr gut frequentierten orientalischen Bäckerei am Markt Favoriten frisch gemacht, lauter bärtige Männer strömen da abends um fünf rein. Keine Ahnung warum, ist dann Backzeit? Das Sandwich war für nix, natürlich.

Hier gibts endlich Wheat Starch zu kaufen, Weizenstärke, bei uns habe ich es noch nirgends gefunden. Und ein Rezept http://www.chinasichuanfood.com/dim-sum-shrimp-dumpling-har-gow/. Werde mir ein paar Kilo kaufen und später einen Mailorder in der Schweiz suchen. Habe leider den Namen des grossen Importeurs in Zürich vergessen, wird sich wieder finden.

05:50 gefunden! http://www.stutzer.ch/index.php?id=364&tx_adbwmagento_pi2%5Bproduct%5D=1481255&tx_adbwmagento_pi2%5Bcategory%5D=47250&tx_adbwmagento_pi2%5Bsku%5D=72173111704050&L=0&no_cache=1

Freitag 9. Januar 2015

09:50 gestatten dass ich kurz in die Ecke körble…. was man nach dem Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo wieder alles hören und lesen muss, es ist unglaublich. So soll sich scheints niemand wundern, wenn auf eine Provokation mit Waffen reagiert wird, das der deutliche Unter-, manchmal gar Oberton, bei Doris Leuthard genau so wie bei Online-Kommentaren. Da wird auf ungeschriebene Regeln hingewiesen, die man halt nicht verletzen dürfe.

Man ist sich z.B. einig, dass nicht jedes Foto veröffentlicht werden darf (Stichworte: Würde, Persönlichkeitsrechte, Nacktheit, Schamgefühle, Tabus…). Wer nun diese (grossteils ungeschriebenen) Regeln verletzt, muss meines Erachtens gute Gründe aufführen können Tagesanzeiger Leserkommentar

Also, wir reden über die Auslöschung einer ganzen Redaktion, Exekutionen von Polizisten und Beamten, nur so an die Adresse unserer Bundesrätin. Ehrlich, beim Schreiben bleibt mir selber die Spucke weg.

Dann die Integrationsdebatte, die erneut an Schärfe gewinnt. Auch hier, ungeschriebene Regeln, Grundwerte. Was fällt denen ein, im Namen einer sogenannten 'westlichen Gesellschaft' zu reden, einer 'christlichen' gar? Ich bin mit ganz vielen dieser 'ungeschriebenen Regeln', soweit sie überhaupt festzumachen sind, gar nicht einverstanden. Aber eben, sie sind und bleiben ja gummig. Wer stellt mir mal einen verbindlichen Katalog auf, mit Sanktionen, wie es in einer demokratischen Gesellschaft normal wäre? Aber da drücken sich alle drum, und sie wissen auch, warum. Mit gummigen Erwartungen lässt sich eben besser politisieren. Regieren. Dominieren. Wegbeissen.

Sonntag, 4. Januar 2015

10:34 heute auf Telebilingue ist ein Beitrag über mich vorgesehen. Darf ich nicht verpassen, die haben ja kein richtiges Archiv, soweit ich sehe.

10:35 Howard Carpendale, furchtbar, musst ich in meine Liste langweiliger Platten aufnehmen. http://www.webdreinull.ch/dokuwiki/doku.php?id=langweilige_platten

Dienstag 23. Dezember

11:20 mein Beethoven-Spleen intensiviert sich - unterdessen merke ich auf, wenn in einer der zahllosen Aufnahmen des ersten Pianokonzertes eine Passage ungewöhnlich gespielt wird. Selbstverständlich plane ich schon einen Tag, wo ich alle Konzerte in allen mir zugänglichen Aufnahmen mal hören will. Es wird beim Plan bleiben. Allein die Vinylversionen bei mir, zehn verschiedene, aus den 60ern meist, würden also schon 24 Stunden benötigen. Kämen noch die Sonaten hinzu, das sind auch immer 11 LP pro Gesamtaufnahme, deren ich sicher auch so sechs oder sieben verschiedene haben muss, das wären dann nochmals 72 Stunden hahaha aufhören jetzt.

Beim Fantasieren aber bin ich bei Youtube auf eine Gesamtaufnahme der Konzerte von Schnabel gestossen. Die Sinfonien gabs mal dreckbillig als historische Aufnahmen auf 10 CD, habe die dann aufs Telefon kopiert (als Flac) und in den Sommerferien immer wieder gehört, vor allem zum Zähneputzen war das ein tolles Erlebnis, als erster im Waschbungalow des Campingplatzes, das Telefon so richtig donnern lassen, eine ausgezeichnete Badezimmer-Akkustik.

http://youtu.be/7cH92_LvUwc - die Klavierkonzerte, 30er Jahre.

Hier noch die Konzerte von Gulda - da finde ich ja keine befriedigende Kaufversion, nirgends. Deswegen die Sonaten nochmals kaufen, denn zusammen gibt es das wohl? Da wäre ich nun wirklich durch den Wind.

http://youtu.be/UZpsp32P4J0

12:10 das gute am Web 2.0 ist sicher, dass ich selber dadurch schlauer geworden bin, eigene rhetorische Tricks bei anderen nicht mehr ausstehen kann und sie eben deshalb nun vermeide, das kann ja nur zu meinem Besten sein.

Zum Beispiel dieses unsägliche Übernehmen der Schuld anderer, dieses Gejesusse, dieses “Wir” wo wir doch gerade uns selber nicht meinen, sondern die anderen - ich hoffe es wenigstens, diese Selbstgeisselung in der Hoffnung, beim eigentlich Fehlbaren was zu erreichen, das ist doch krank.

http://www.carta.info/76673/wir-sollten-uns-schaemen/ - schreibt er in seinem Aufruf “An uns Journalisten” - das geht doch mengenmässig nicht auf, denn sich selber kann er unmöglich mitmeinen.

Ob ich wohl pingelig bin?

Sonntag 21. Dezember

08:55 Seit Wochen schon schlage ich mich mit Beethovens Klavierkonzerten rum. Und zwar seit ich einen Koffer mit allen gefunden habe, von Rubinstein/Barenboim. Hätte ihn fast nicht gekauft. Was wäre mir da entgangen.

Die Originale sollen falsch gemischt sein, las ich irgendwo, allerdings erst nach dem Kauf. Und, Teufel auch, genau das macht diese Aufnahmen so wunderbar. Das Orchester ist recht diskret nach hinten gemischt, vom Klavier hingegen hört man manchmal fast schon das Pedal quietschen, so nah scheint es. Für die CD ist das dann neu gemacht worden, Schande, denn genau dieser “Fehler” ist mit Bestimmtheit keiner. Oder kann das wirklich sein, dass das gesammelte Ingenieurwissen der Zeit an der Plattenfirma vorbeigegangen wäre? Kaum, RCA Red Seals Studiotechnik ist legendär.

Also habe ich mal mein Beethoven-Regal ausgemistet, geschaut, welche Versionen ich behalten soll, ob überhaupt eine überflüssig ist, Arrau Kempff Gould Brendel Backhaus Gilels Barenboim Rubinstein (2 Versionen) Solti/Ashkenazy. Und dann noch ein paar Einzelaufnahmen, Eschenbach Karajan habe ich mir vorhin grad angehört, mit wenig Erwartungen. Sie wurden erfüllt. Brauch ich nicht.

Auf Youtube gibt es einige Aufnahmen, eine mit dem Hammerklavier https://www.youtube.com/playlist?list=PL6zi6-KJDvZBF3Ey5PNqxIHJ_7nQvh1-6 und sonstigen historischen Instrumenten, manchmal schön knarzig, aber an den 'falschen' Rubinstein kommt sie nicht ran. https://www.youtube.com/playlist?list=PLm0Q2Jy7oR7Enb04FobDjG8F8jm51dkpP. Dabei ist mir aufgefallen, dass neuere Aufnahmen einen stärkeren Akzent auf einen militärischen Zack legen, den ich gar nicht mag. Dabei fällt mir auch ein, wie sehr ich die Neuaufnahmen von Beethoven-Sinfonien gemocht hatte, als dieser Zack noch etwas Neues war. Thielemann und so. Diese Faszination hält nicht lange an, und man allgemein kommt gerne auf die historischen Aufnahmen der 40er und des Goldenen Zeitalters der 50er und 60er zurück. Wenn möglich auf Vinyl. Den Kempff/Leitner habe ich sowohl auf Vinyl wie auf CD, und grad vorhin habe ich schnell verglichen. Die CD klingt gopfertami spitzer, und das ist einfach nicht schön. Aber sie braucht viel weniger Platz und ist viel leichter zu tragen. Man muss ans Zügeln denken.

Freitag 5. Dezember

16:30 mein Dim Sum Rezept funktioniert gut, dieser Teig hier war's.

Wrapper: 1. 60 grams wheat starch = 2.11 oz 2. 25 grams tapioca flour = 0.88 oz 3. a pinch of salt 4. 1 tsp oil 5. 100 ml boiling water = 3.38 fl oz

https://www.youtube.com/watch?v=3mBD2i7cZdM

Dienstag 2. Dezember

06:30 muss da später ein wenig weiter lesen, Statistik, weibliches und männliches Gehirn. Gutes Beispiel für manche Hirnforscher, die sich die Welt zurecht basteln? http://www.scilogs.de/quantenwelt/das-weibliche-und-das-maennliche-gehirn/

Donnerstag 20. November

09:50 höre mir die alten Johnny-Winter-LP an, jene aus der Zeit vor CBS, vor dem Durchbruch also. Die Stories über diese Aufnahmen gleichen sich, auch wenn zwei verschiedene Produzenten beteiligt sind, die typischen Kleinstadtpopmoguln der 50er und 60er. Hier über Huey P. Meaux http://www.laventure.net/tourist/sdq_meaux.htm

Ein wildes Potpourri verschiedenster Hitanwärter, wenn man sich die laut anhört, toll. Leise eher nicht. Meine Ohren?

Dienstag 18. November

19:20 Arbeiten in Blankenburg bei Zweisimmen, Hotel fand sich nur noch in der Lenk, ausser man will 150 Franken ausgeben. Essen in einer bodenständigen Beiz, aber man merkt das Tourismusgebiet: Nicht grad billig, ein Hamburger um die 20 Franken, sicher, Pommes dabei. Aber dennoch….

Ich nehme deshalb das Cordon Bleu für 38 Franken, dazu zwei Bier, gemischter Salat, Kaffee fertig - alles von den Zutaten her eigentlich gut, aber unterwürzt.

19:25 Stereotyp des Tages lautet: Germans have no clue about treating people without the use of stereotypes. http://www.reddit.com/r/berlin/comments/2mmhe7/being_a_black_woman_in_berlin/

Freitag 14. November

08:50 Da ist wieder mal so ein Beispiel schwammiger “Ihr” und “Wir” - Gruppen, die es so nicht gibt, wie die Kommentare unterm Artikel einwenden. Auf jeden Fall ein ärgerlicher Artikel, Literatur, die politisch tut und dabei nur raunt.

Ich weiß nicht, ob ihr wisst, dass wir oft zusammensitzen und über euch reden. Das erinnert mich an die Lesebücher 'Moderne Literatur' der 60er Jahre, bedeutungsschwangere kurze Sätze aus dem Halbdunkel, Heinrich-Böll-Sound. Gruselig.

Jana Hensel, Brief an die Westdeutschen https://www.freitag.de/autoren/jana-hensel/an-die-westdeutschen

Sonntag 2. November

10:20 manchmal kann ich es mir einfach nicht verklemmen, 'souveräne' Kommentare abzugeben, wie etwa auf den letzten Artikel des Frauenverbesserers Danisch. Wurde gelöscht. War ich denn beleidigend?

“Welch ein Amüsement, dieser Beitrag. Warum allerdings erinnert mich das jetzt so penetrant an die Filme bei Youtube über die Beziehungen zwischen Thai-Frauen und liebesbedürftigen älteren Herren aus Europa? Es wird diese fehlende Einsicht in die eigenen Mängel sein, die bei ihnen als “die europäischen Frauen sind durch die Emanzipation gar nicht mehr richtige Frauen” rüberkommt. Am meisten musste ich lachen, als tatsächlich das Argument hier kam, im Bekanntenkreis des Herrn Danisch würden sich Frauen häufiger von Männern trennen als umgekehrt. Könnte es vielleicht sein, dass Herr Danisch eben auch vor allem Männer kennt, die so rüberkommen wie er? Am Rande noch, ich habe versucht, mir Herrn Danisch bei “lachen, schräge Weltreisen machen, rumalbern, blödeln, Kissenschlacht und so vorzustellen.

Sie haben den Artikel Samstagnacht geschrieben. War wohl nicht viel los sonst?”

Hierzu: http://www.danisch.de/blog/2014/11/01/bascha-mika-ueber-alternde-untervoegelte-feministinnen/

Na ja, war sicher zu persönlich. Kann es ihm nicht verdenken. Aber seine eifernden pseudowissenschaftlichen Artikel sind es ja auch. Immerhin: Manchmal bringt er wirklich überlegenswertes, etwa zu Gleichstellung ist nicht gleich Gleichberechtigung und wie die beiden Begriffe oft unterschiedslos und unreflektiert verwendet werden. Fragt man 100 Leute, werden die sich des Unterschiedes meistens nicht bewusst sein. Oder zu Gender Pay Gap, der ja auch unterdessen im Rang eines Dogma ist und je nach Standpunkt entweder 25% oder 8% beträgt. Interessant war da mal eine Statistik, wo die Lohnfrage mit der persönlichen Entscheidung verknüpft wurde, welches Leben man führen will. Kann ich ja aus eigener Erfahrung bestätigen, da war kein Karrierewunsch, entsprechend der Lohn - in meiner Tätigkeit werden effektiv auch alle gleich bezahlt, und es haben alle die gleichen Möglichkeiten, sich fachlich weiter zu entwickeln und dadurch besser bezahlte Einsätze zu erhalten. Dass die Frauen aber eher in Word- oder PowerPoint-Kursen arbeiten statt wie ich im Bereich Programmierung und Datenbanken, ist ihre Entscheidung, da finde ich keine Geiss, die das wegschleckt. Alleinerziehende? Da kenne ich eigentlich bloss einen Fall, und gerade die macht mir einen initiativen Eindruck und entwickelt tagsüber (Word-Vorlagen….), das Kind ist ja in der Schule. …. Ach, das sind alles so heisse Eisen fangs, da ist eine Mohammed-Karikatur eine lässliche Sünde dagegen, denke ich manchmal. Was auf jeden Fall sicher ist: Es wird auf allen Seiten tüchtig geheuchelt, ist schliesslich Politik, da hat man dann gerne ein 'taktisches Verhältnis zur Wahrheit'.

Hier zwei Youtube-Links zu Thai: https://www.youtube.com/watch?v=cXCPaCr4pdc und https://www.youtube.com/watch?v=IQvD8Pi0R9M - wirklich sehr traurige Filme, und die Männer machen mich extremst gruseln.

"Wir Journalisten"

08:45 https://olereissmann.de/2014/10/apple-aktionaer-richard-gutjahr-deckt-verschwoerung-auf/ - na ja die Story ist nicht sehr interessant, aber da haut mal einer gegen das schräge “Wir”.

Muss mir mal ein paar eigene ausdenken. Wie wär's etwa mit

  • die Rentnerszene
  • die Alkoholszene (da kann ich mir allerdings sogar etwas konkretes drunter vorstellen, und es gehören nicht nur die offiziellen Alkis (“die Randständigen”) dazu, sondern ebenfalls Mövenpick Coop Migros (weil die ja schon lange Alkohol verkaufen, einfach über andere Läden, die ihnen entweder gehören oder die gezielt als Mieter bevorzugen); die Kunden, die kistenweise den guten Tropfen abtransportieren, sehe das ja gegenüber, da steht so ein MPick
  • ok das langt für heute

Montag 27. Oktober

18:25 und noch ein Klassiker der Schwammigkeit:

"Das Internet"

(http://medienelite.de/feminismus-als-selbstinszenierung/) lesen werde ich diesen langen Riemen wohl kaum, aber 'das Internet'?

Freitag 24. Oktober

12:10 und wer ist jetzt das da:

"Netzbewegung"

Mittwoch 22. Oktober

10:20 heute zum ersten Mal den Begriff 'Onlinebewegung' gelesen, im freitag.de. Muss wohl mal eine Liste anlegen mit all den Bewegungen, Gemeinden und Gemeinschaften, gleichzeitig vielleicht all die 'wir' und 'uns', in die uns Journalisten gerne ungefragt eingemeinden. Kurz: es wird gerne mit solchen 'Gemeinden' argumentiert, ihnen wird entweder etwas vorgeworfen oder es werden Forderungen im Namen einer 'Gemeinde' erhoben. Scheint einfach ein praktischer Begriff zu sein aus dem Argumentenbaukasten, der Hinweis auf eine ominöse Gemeinde, auf eine nicht fassbare Chimäre.

"Onlinebewegung"

"Gamerszene"

gut, das ist ein Wirtschaftszweig, das ist eine klare Definition, wer hier dazu gehört und wer nicht. Allerdings ist das dann eine derart grosse Szene, dass man in deren Namen weder sprechen noch ihr als Subjekt etwas abverlangen könnte. Ausser durch gesetzliche Regeln. Ich denke da etwa an die Forderungen nach 'erzieherisch wertvollen' Spielen, nach 'positiven Helden' bzw. Heldinnen.

10:35 und jetzt höre ich die Mozart Klavierkonzerte, vorgestern Brendel mit dem Orchester der Wiener Volksoper, das schien mir ein wenig schwammig im Orchester; gestern Brendel mit Marriner, über jeden Zweifel erhaben, mit einem schönen Effekt im zweiten Satz, wo das Klavier eine Phrase des Orchesters mit einem lauten tiefen Ton abschliesst, muss diese dann mal quervergleichen; jetzt Barenboim mit Salzburg, vorher Anda mit Salzburg. Verflucht, kann und will mich nicht entscheiden, werde die halt alle behalten, wieder 10 Kilo Platten mehr zum Zügeln, ich werde es nie schaffen, hier abzuspecken.

10:45 habe das KV 491 auch mit Haebler/Colin Davis gefunden und höre mir das jetzt noch an. Kommt es wohl soweit, dass ich im Brockenhaus die entsprechende Box holen gehe, sofern sie noch dort ist?

Montag 20. Oktober

05:15 Ich habe ja eine Woche lang meine täglichen privaten Ausgaben notiert hier im Dokuwiki, dann wurde es mir zu mühsam. Das Resultat war ja eh schon klar, aber beim Niederschreiben wurde es überdeutlich: Man kann mit den verschiedenen Minimümmern leben, sei es 600, sei es 900 Franken pro Monat, nebst Miete Arzt Krankenkasse Steuern. Ich hatte an einem ganz normalen Tag weniger als 10 Franken ausgegeben, aber an diesem Tag war ich die ganze Zeit drinnen am Arbeiten, ohne Sozialkontakt, ausser in ein oder zwei Läden wie Bäckerei oder Migros. Sobald ich aber rausgehe, gehen monatlich schon mal 150 Franken weg nur für das ganz banale Sozialleben, am Morgen im Kaffeehaus. Eine Veloreparatur gibt es nicht unter 50 Franken. Man kann Werkzeug kaufen und selber flicken, so man dazu überhaupt fähig ist. Werkzeug? Schon mal gesehen was Werkzeug kostet? Da sind 50 Franken schnell weg, und die Ersatzteile hat man damit noch nicht gekauft. Dafür müsste man wohl ins Warenhaus, da man mit praktisch Null Spielraum sich keinen Velohändler leisten kann, der dafür dann auch mal Klein- oder Occasionsteile zu geringen Preisen rüberschieben kann. Nein, arm sein ist in solchen Fällen teuer.

Man kann diesen Faden nun endlos weiter spinnen, unterm Strich bleibt, was alle wissen. Um günstig einkaufen zu können, muss man gut situiert sein.

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Wir-muessen-uns-Sozialhilfe-leisten/story/18960323

http://www.webdreinull.ch/dokuwiki/doku.php?id=600chfsagtdie_svp

Mittwoch 15. Oktober

10:25 Hansi Voigt, in bester Erinnerung als Schlagzeuger kleiner Aargauer Rumpelbands in den 80ern, ist ja jetzt die Galionsfigur des Online-Journalismus in der Schweiz. Respekt. Darum bin ich auch einem Link gefolgt, der versprach, hier würde er mal mit rausgejagtem Nuggi Klartext reden. http://www.watson.ch/!481897328?utm_medium=earned&utm_source=facebook&utm_rainbowunicorn=1970223027&utm_campaign=share-tracking

Komischer Link übrigens, Campaign=share-tracking? Egal. Der Text von Hansi Voigt besteht aus erfundenen Kioskaushängen, den Reim darf ich mir selber machen. Ich lass es mal bleiben. Ich hätte halt zu gern was gelesen in ganzen Sätzen, aber das wäre dann wohl doch zu direkt gewesen von Boulevardmediumchef zu Boulevardmediumchef. Liest eigentlich jemand dieses Watson? Wie muss man drauf sein, sich mit solchem Kurzfutter abspeisen zu lassen?

10:35 bevor ich es verliere, hier noch das Bild von Koni Loepfe; süchtig nach Klassikboxen sei er. Ich weiss wovon er redet. Schönes Bild. Stundenlang könnte ich es anschauen.

loepfe.jpg

Dienstag 14. Oktober

10:35 Schon wahnsinnig, wie innert kürzester Zeit der Drang zum bloggen gestorben ist. Heute wieder mal gestaunt, welch abseitigen Themen sich die vom www.bildblog.de vernetzten Medien, Blogs etc. widmen. RTL zeigt eine falsche Karte, irgendjemand teilt uns mit, warum er keine News mehr konsumiert, die NZZ kritisiert Rankings als Schaumschlägerei (wahrscheinlich, gelesen habe ich es sicher nicht). Etwas über Oliver Pocher gähn und zum Schluss ein Video(!) von Glenn Greenwald. Kein Wunder habe ich Mühe, endlich meinen Bretagne-Bericht für www.veloverlad.ch zu schreiben. Ohne Humus nur Stuss!

Montag 13. Oktober

08:15 Gestern Abend Dim Sum gemacht, ohne in meine Notizen hier zu schauen. Schlechte Idee, irgendwie habe ich die verschiedenen Mehle nicht mehr in klarer Erinnerung. Kurz, 80% Reismehl, 20% Tapiokastärke war schon mal falsch, der Teig war brüchig.

http://webdreinull.ch/dokuwiki/doku.php?id=menu

Meine Übersicht über die verschiedenen Mehle hier habe ich wohl verloren, als ich hier kürzlich versehentlich viel gelöscht habe.

11:40 Mal versuchen, die Coverversionen der Residents aufzulisten? Höre grad Third Reich'n'Roll Side 2 - Yummy Yummy läuft grad, vorher Light My Fire und 69 Tears. Werde mir wohl die Zeit nehmen, daraus eine Radiosendung zu machen http://laut.fm/latriperie

11:50 Hey Jude, Sympathy For The Devil

12:05 Zeit gespart, hier sind die Covers aufgelistet: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Third_Reich_%27n_Roll

12:25 You Yesyesyes zitiert Karas' Der Dritte Mann (LP Fingerprince)

Samstag 27. September

15:00 Den Schweinebauch mariniert und vor dem Fenster trocknen lassen, dann für 3 Stunden vergessen hahaha die Wespen waren all schon da. Nun ist er im Ofen. Und ich merke, ich habe das Händchen durch die langen Ferien ein wenig verloren bzw. die Rezepte vergessen. Zum Glück habe ich da lange Protokoll geführt. aktuelles Projekt. Aber heute abend ist hier unten ein Thai-Fest mit Buffet à discretion, 30 Franken im Vorverkauf im Dam Nong

Mittwoch 24. September 2014

09:55 Da ich immer noch nicht sicher weiss, ob mir Haydn gefällt oder ob es einfach mein krankhafter Komplettistenwahn ist, der mich davon abhält, seine Platten hier ins Brockenhaus zu geben, habe ich mal versucht rauszufinden, was andere an Haydn gut finden. Nicht sehr ergiebig bisher, allerdings habe ich auch nicht stundenlang gesucht. Gleichzeitig höre ich mir aus der Time-Life-Box das (ein?) Cellokonzert an. Sicher mal ist die Musik weniger bombastisch als erwartet, und irgendwo lese ich, seine Sinfonien seien für kleine Besetzungen geschrieben. Das ist schon mal ein Punkt, der mich interessiert, wenn nicht heute, dann vielleicht später, also behalten? Viele der Sinfonien habe ich schon weggegeben, hatte bestimmt über ein Dutzend aus einer Ex-Libris-Gesamtausgabe. Die haben mich einfach nie gepackt. Und jetzt sehe ich, es gibt eine Haydn-Seite, wo man alle Sinfonien in drei verschiedenen Einspielungen, von Dorati bis Hogwood, vergleichen kann.

http://www.haydn107.com/index.php?id=2&lng=1

10:00 Ähnlich geht es mir mit den Klavierkonzerten Mozarts, grad vorgestern habe ich einen ganzen Koffer in einem Brockenhaus gesehen, Ingrid Haebler mit Colin Davis - auch davon habe ich hier ein paar, sowie die Koffer von Barenboim, Brendel und Arrau. Nein, da brauche ich den nicht, obwohl mir Davis immer sehr gefallen hat mit seinen Mozart-Opern und der Berlioz-Gesamtaufnahme. Hach, die Krux des Komplettisten.

10:20 Dieser VBA-Code ist einfach super, jetzt müsste ich nur noch automatisch grad auf die Webseite rüberspicken können…

DatumAusgabe
16.09.20148.00
17.09.201455.30
18.09.201426.90
19.09.201427.60
20.09.2014295.55
21.09.201417.50
22.09.201437.30
23.09.201458.90
24.09.201435.45
25.09.20143.50
Total général566.00

10:25 fucking Amazon. Da ist im August eine Box mit Opern von Gluck rausgekommen, ich habe mir die damals fast bestellt, für ca. 50 Euro. Habe es dann sein lassen, weil irgendwie unnötig, obwohl ich vor allem wegen Alceste Gluck sehr mag. Dann, letzte Woche, habe ich wieder nachgeschaut, da war sie auf 60 Euro, und ich im Ärger. Fast hätte ich sie genau wegen dieser Preissteigerung bestellt. Aber nur fast. Und jetzt kommt ein Mail von Amazon, wo sie mir für 45 Euro angeboten wird. Neu. http://www.amazon.de/gp/product/B00J90AG3I/ref=pe_44421_54440561_em_1p_0_lm. Ich werde noch einige Stunden überlegen.

12:15 http://www.invinylveritas.com/ - habe gemeint ich habe das schon notiert, aber irgendwann habe ich einen Haufen Text hier gelöscht. Ein Versehen. Sei's drum. Kann ja über die Sitemap das meiste noch finden. http://webdreinull.ch/dokuwiki/doku.php?id=start&do=index

17:00 ich weiss, man sollte nicht Musik hören, wenn man gleichzeitig Buchhalten muss. Trotzdem: jetzt habe ich Mozart Klavierkonzerte von Brendel und Arrau mir angehört, deren Koffer schwer in meinem Regal lasten. Seit Jahren tue ich mich damit schwer und denke immer, es liegt an mir. Aber ich finde die einfach langweilig, plätschernd, genau wie die Klaviersonaten auch. Muss wohl doch abfahren damit. Mein Eindruck: Klaviersachen aus dieser Zeit mussten auch durch Burgfräuleins spielbar sein, weil die ja Stunden nahmen, und so tönen sie auch. Zu den Opern klaffen Abgründe, die Sinfonien sind bei mir noch in der Schwebe, die Bläser- und Violinkonzerte haben mich auch noch nicht gepackt, aber die unterliegen sicher nicht der Gefahr der Spielbarkeit um jeden Preis. Das ist jetzt alles sehr salopp gesagt, aber die Tendenz wird passen. Da kann ich einen rechten Schübel Gewicht aussondern - immer im Hinblick darauf, dass meine Wohnung vielleicht bald an einen Spekulanten verkauft wird und ich umziehen muss, 30 Regalmeter Vinyl LP. Wenn schon denn schon.

Dienstag 23. September 2014

07:55 Vorher fällt mir noch ein, ich muss unbedingt meine Opern mit Audacity stichprobenweise analysieren. Mir ist nämlich früher mal aufgefallen, dass da massenhaft geklebt wurde auf den Bändern, also nicht in einem Rutsch gesungen wurde. Man merkt das mit dem Silence Finder des Programms, der hat zum Teil viel mehr Marken gesetzt als zu erwarten wäre. Geht man dann hin und schaut sich das an, ist da wirklich eine kurze Stelle mit Lautstärke Null.

Die perfekte Begleitmusik zur Buchhaltung.

07:45 Prokratistinieren: Ein Programm geschrieben, welche Excel-Tabellen so aufbereitet, dass sie hier eingefügt werden können. Syntax ist speziell, mit | als Trennzeichen. Beispiel meine vollständigen Haushalts-Ausgaben seit dem 16.9.2014, also ohne Miete, KK, Arztkosten, Zahnarztkosten (hatte ich allerdings keine). Pivot unten, Liste hier: http://webdreinull.ch/dokuwiki/doku.php?id=600chfsagtdie_svp

DatumAusgabe
16.09.20148.00
17.09.201455.30
18.09.201426.90
19.09.201427.60
20.09.2014295.55
21.09.201417.50
22.09.201437.30
23.09.201418.80
Total général486.95

Jetzt aber weiter mit Frühstück, Buchhaltung, Atomic, es ist zu kalt für Ferien, aber sonnig genug für die Terrasse.

12:00 Habe es nun versucht, Callas' Forza Del Destino die erste Seite aufgenommen und mit Audacity bei den Stellen mit praktisch Null Lautstärke automatisch schneiden lassen. 100 Files sind so entstanden, die meisten um ein paar Sekunden lang, bloss bei einer Handvoll sind es Minuten. Das Resultat läuft heute auf meiner Radiostation http://laut.fm/latriperie. Mir gefällt das sehr gut. Muss ich mir angewöhnen.

Montag 22. September 2014

09:45 Buchhaltung statt Ferien, Schlechtwetterprogramm also. Merde!

Und schon wieder ein neuer Callas-Koffer, diesmal von Warner mit allen Studio-LP in Originalhüllen, ca. 250 Franken, auf 69 CD. Das definitive Remastering, ich will es wohl glauben, aber irgendwie habe ich nun genug von diesen gross angekündigten Remastering. Jetzt, wo es etwas besseres gibt, jetzt rücken sie raus damit, dass die früheren Ausgaben alle zwischen zweifelhaft und katastrophal liegen. Das sind die, welche ich jeweils gekauft habe. Danke sehr. Die Details allerdings sind dann nicht allzu erschütternd. Da wird etwa des langen und breiten sich aufgeregt darüber, dass Callas' “Mario Mario Mario” in Tosca einfach per Copy-Paste verfälscht wurde, weil nämlich ihr dritter Ruf auf der Aufnahme dem Ingenieur zu laut schien, und so hat er ihn einfach rausgeschnitten und nochmals den zweiten, leiseren eingesetzt. Und dann noch den Mario zu früh einsetzen lassen, eine Pause also geschnitten hat. Ob mir das 250 Franken wert sein soll? Und dann lese ich noch in einem extrem pingeligen Blogeintrag über die verschiedenen Masters der damaligen Platten, und erfahre daraus, dass einige meiner vermeintlichen Original-LP 'electronically enhanded stereo' sind, ist mir gar nie aufgefallen. Wenigsten La Forza Del Destino habe ich als US-Columbia-Koffer mit den

start.txt · Last modified: 2016/11/24 15:26 by hotcha